SP-Rose

Verleihung der 7. SP Rose 2016

Die SP Oberaargau hat mit dem Anerkennungspreis "SPRose" zum siebten Mal das soziale Engagement einer Person im Oberaargau ausgezeichnet. Anfang September wurde der Preis mit einer schlichten Feier in Anwesenheit der regionalen Medien durch Präsident Adrian Wüthrich und Vizepräsident Reto Müller übergeben. Die siebte "SP-Rose" geht an Silvia Oppong, der Präsidentin der Brockenstube Langenthal. Sie widmet den Preis ihrem Vorstand und dem gesamten Verein. Seit 1927 setzt sich die Brockenstube an der Langenthaler Farbgasse für bedürftige Menschen ein (bekannt auch als "Frauenbrocki"). Der Gewinn mit dem Verkauf der Waren kommt zu hundert Prozent wieder den Bedürftigen zu Gute. Derzeit arbeiten zwanzig Frauen und ein Mann ehrenamtlich für die Brockenstube. Silvia Oppong und ihr Team waren sehr erfreut über die SP-Rose und die Urkunde erhielt gleich einen Ehrenplatz in der Brocki. Vor etwas mehr als sieben Jahren wurde von Mitgliedern der SP Oberaargau der Antrag gestellt, einen Preis für soziales Engagement zu begründen. Der Vorstand der SP Oberaargau hat den Beschluss ausgeführt und die "SP-Rose" ins Leben gerufen. Die "SP-Rose" steht für ein warmes, offenes Herz im Dienste der regionalen Gesellschaft. Die Anerkennung wird verliehen für einen aktuellen, privaten Einsatz im Bereich Soziales, Bildung, Sicherheit oder Gesundheit. Die bisherigen Gewinner: 2010 wurde der Langenthaler Ernst Neuenschwander ausgezeichnet, 2011 die Roggwilerin Katrin Ferraro, 2012 Hans-Ruedi Leuthold aus Schwarzhäusern, 2013 der Langenthaler Res Ryser, 2014 gewann Esther Schönmann die Auszeichnung, die später als "Heldin des Alltags" bei Radio SRF1 gar nationale Ehre für ihren Einsatz in der Gassenchuchi erhielt. 2015 ging der Preis an die Wyssacherin Ruth Gschwind. Die Sektionen sind eingeladen Personen für die Verleihung 2017 zuhanden des SPO-Vorstandes zu nominieren (melden an adrian_wuethrich@gmx.net).

Verleihung der 6. SP Rose

SP Oberaargau anerkennt zum sechsten Mal das soziale

Engagement einer Person im Oberaargau. Der Anerkennungspreis "SP-Rose" ist mit 1‘000 Franken dotiert. Die sechste "SP-Rose" geht an Ruth Gschwind aus Wyssachen. Gschwind hat sich mit ihrem Einsatz als Littering-Bekämpferin durch ihr Weg-, Wald und Strassenrandputzen im oberen Langetental verdient gemacht.

 

Sie erwartet keinen Dank und keine Geschenke für ihr „Hobby“ und trotzdem hat sich Ruth Gwschind aus Wyssachen über die Auszeichnung  als Preisträgerin der 6. SP-Rose sehr gefreut. Ihr Hobby ist das Sauberhalten der Strassen- Weg- und Waldränder. Eine Sisyphusarbeit angesichts des vielen Abfalls, den zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger achtlos wegwerfen. Mehrere Kehrichtsäcke fülle sie jeweils auf ihren Rundgängen und der 1. August dauere bei ihr mindestens 2 Wochen länger. So lange brauche sie nämlich in etwa, bis alle Raketenstücke aus der Umwelt wiederum eingesammelt wären. Seit 2008 stellt sich Ruth Gschwind in den Dienst der Natur und der Mitmenschen. Das Abfallsammeln sei aber auch Selbstzweck: „Das viele Laufen und Bücken tut mir gut.“ So säubert sie mit ihrer Leuchtweste, die sie einst mit Dankeskarte vom Strasseninspektorat des Kantons Bern erhielt, entlang der Hauptstrassen von Wyssachen, Eriswil, durch den Huttwilwald, im Bereich der Hornbachpinte bei Wasen, dem Fuchsloch bei Dürrenroth bis nach Huttwil und von dort weiter bis zur Haltestelle Gondiswil sowie auch zwischen Gondiswil und Melchnau. Lediglich die Ortskerne lässt sie auf ihren Touren aus, in der Meinung, dass die Menschen dort selbst für Ordnung schauen könnten. Ihr primärer Einsatz gilt nämlich den Tieren, welche sie vor Verschmutzung und etwaigen Vergiftungen bewahren möchte. 

 

Eine kleine Anerkennung für grosse Taten

Die Grossräte Adrian Wüthrich und Reto Müller überreichten Ruth Gschwind am Freitag, 7. August 2015, die SP-Rose in Huttwil als Dank für ihre seit über 8 Jahren geleistete Arbeit zu Gunsten von Natur, Mensch und Tier. Der mit CHF 1000.—dotierte Preis ist auch als kleine Anerkennung hinsichtlich der Entsorgungs- und Benzinkosten zu verstehen, welche sie für ihr Hobby aufwendet. Denn, so verriet die Preisträgerin, sie hätte eigentlich gar kein neues Auto mehr kaufen wollen, was aber bedeutet hätte, dass sie die teils längeren Anfahrtswege für ihre Sammeltouren nicht mehr hätte unternehmen können. So entschied sie sich halt doch noch für ein Auto, um weiterhin für die Gesellschaft unterwegs zu sein. 

Ihr Hobby freue sich nach wie vor sehr und sie sei auch immer glücklich, wenn Menschen in Autos oder Lastwagen vorbeifahren und dabei hupen würden. Da spüre sie einerseits Anerkennung für ihre Arbeit und andererseits hofft sie, dass die Menschen mit dem bewussten Wahrnehmen, dass sie den Müll auflese, auch sensibilisiert würden, die Natur zu schützen. 

 

Die SP-Rose und ihre Geschichte

Vor etwas mehr als fünf Jahren wurde von Mitgliedern der SP Oberaargau der Antrag gestellt, einen Preis für soziales Engagement zu begründen. Der Vorstand der SP Oberaargau hat den Beschluss ausgeführt und die „SP-Rose" ins Leben gerufen.  Die „SP-Rose“ steht für ein warmes, offenes Herz im Dienste der regionalen Gesellschaft. Die Anerkennung wird verliehen für einen aktuellen Einsatz im Bereich Soziales, Bildung, Sicherheit oder Gesundheit. Berufliche Engagements fallen nicht in Betracht. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Preisgeld von 1000 Franken. Grundsätzlich wird die „SP-Rose“ jährlich verliehen: 2010 wurde der Langenthaler Ernst Neuenschwander ausgezeichnet, 2011 die Roggwilerin Katrin Ferraro, 2012 Hans-Rudolph Leuthold aus Schwarzhäusern, 2013 der Langenthaler Res Ryser und im letzten Jahr, 2014, gewann Esther Schönmann die Auszeichnung, welche kurz später als „Heldin des Alltags“ bei Radio und Fernsehen SRF gar nationale Ehre für ihren Einsatz erhielt.

Gewinner der 4. SP-Rose

Gewinner der 3. SP-Rose

Gewinnerin der 2. SP-Rose

Kathrin Ferraro

Gewinner der 1. SP-Rose

Anerkennung für soziales Engagement